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«Wirtschaftsblüten+» – wenn die Kunst an den Wänden blüht

Kunstprojekt an der WST

Im Mai 2018 hat der Thuner Künstler Hanswalter Graf für das Treppenhaus des Neubaus der Wirtschaftsschule Thun ein Langzeit-Kunstprojekt initiiert: «Wirtschaftsblüten+», eine Zusammenarbeit mit allen interessierten Lernenden, Lehrpersonen und Mitarbeitenden der Verwaltung. «Der Teil und das Ganze» ist dabei der Leitgedanke des bunten Frieses, der sich über Jahre langsam vom Eingang in Richtung Dachterrasse bewegen wird. Jeder Mitspieler beteiligt sich dabei an der Realisation seines Teilprojekts und lädt danach den nächsten ein. 

#1 Beat Flückiger, Rektor WST bis Juli 2015

Fussabdruck

«Der Begriff Fussabdruck ist ganz zu Beginn der Planung des neuen Schulhauses immer wieder gefallen – im Zusammenhang mit dem Volumen des Gebäudes und dessen Einpassung ins Quartier.
Seit das fertige Haus in Betrieb ist, gehen hier täglich viele Menschen ein und aus und hinterlassen, im wörtlichen wie auch im übertragenen Sinn, ihre Fussabdrücke. Die Lernenden der WST werden auch in Zukunft ihre Spuren hinterlassen, private und berufliche, grosse und kleine – irgendwo zwischen Elefant und Singvogel…»

#2 Christian Messerli, Wirtschaftslehrer WST und Mitglied der GL HFWbern.ch

Die Wand

«Parallel zu meiner Unterrichtstätigkeit hier an der Wirtschaftsschule Thun, arbeite ich seit einiger Zeit an der Neugestaltung des Studienganges der HFW (Höhere Fachschule für Wirtschaft), welche wir auch hier in Thun durchführen. U.a. zusammen mit René Glücki bin ich daran, die Neuausrichtung dieses Studiums Schritt für Schritt zu entwickeln. Zur Visualisierung unserer Gedankengänge, um uns auszutauschen, agil zu bleiben und gemeinsam unsere Ideen flexibel weiterentwickeln zu können, verwenden wir farbige Notizzettel auf einer Magnetfläche. Im Verlauf unserer Zusammenarbeit ist diese Zettelfläche zu einer richtigen Wand, zu einem eigentlichen HFW-Kosmos angewachsen. Ein kleiner Ausschnitt daraus ist mein Beitrag zum Kunstprojekt Wirtschaftsblüten+.»

#3 Marlene Schmid, Teilnehmende HFW

Veränderung

«Die HFW (Höhere Fachschule für Wirtschaft) war für mich eine Entwicklung – vom Ist zum Soll. Heute, kurz nach den letzten Prüfungen, beginne ich zu reflektieren, was ich mitnehmen werde, wo ich mich während der Studienjahre bereits weiterentwickelt und in welchen Bereichen ich noch Potenzial habe. Das Flipchart, den Stift und das offene Lehrbuch habe ich zu einer Art Stillleben meiner Studienzeit an der HFW arrangiert.»

#4 Franziska Blatter, Mitarbeitende Sekretariat WST

Ich, du, er, sie oder einfach Wir?

«Nachdem ich über die Ideen und Absichten des gesamten Projekts informiert worden bin, ist mir sofort das Märchen Die Bremer Stadtmusikanten in den Sinn gekommen: Nur gemeinsam waren sie stark! Ich denke, das trifft auch auf die Situation der WST im Allgemeinen sowie auf meine tägliche Arbeit hier im Speziellen zu. Ich bin eine ausgesprochene Teamplayerin und mir ist der Wir-Gedanke deshalb sehr wichtig.»

#5 Dajla Sejfic, Lernende WST

Glaskunst

«Da ich in der Verwaltung der WST meine Ausbildung mache und gleichzeitig auch hier die Schule besuche, bin ich natürlich ziemlich gut vertraut mit dem Gebäude und seinen Besonderheiten. Zum Korridor des Hauptgebäudes gehört beispielsweise seit vielen Jahren eine Kunstinstallation mit freihängenden Glasscheiben. Wenn meine Freunde und ich an einem der Tische in diesem Gang arbeiten, scheint es, als ob wir mit den spiegelnden Gläsern, den farbigen Wänden und den Möbeln verschmelzen würden. Mich fasziniert das jedes Mal aufs Neue.»

#6 Alexandra Inniger, ehemalige Lernende WST

Abschluss/Anschluss

«An unserem Bildungssystem fasziniert mich, dass es Platz für jeden hat, dass jeder sich seinen Weg aus verschiedensten Teilen gestalten kann und einem die gesamte Welt offensteht – auch wenn es manchmal Umwege braucht. Ich selber werde im Sommer, nach Abschluss meiner Lehre, die BM2 anschliessen und so einen weiteren Puzzle-Teil in meine Berufswelt einfügen.»

#7 Peter Lüthi, Lehrer IKA

Digitale Transformation

«Die Lernenden der WST sollen in naher Zukunft als zusätzliches Arbeitsinstrument ihren privaten Laptop mitnehmen und – wie beim abgebildeten Taschenmesser – als multifunktionales Tool in ihrem Schulalltag einsetzen können. Seit etwa einem Jahre bereite ich in einem kleinen Team diese digitale Transformation vor und führe dabei auch die Lehrpersonen an die kommenden Veränderungen heran. Der siebenzackige Thuner Stern, den ich ins Taschenmesser integriert habe, steht übrigens für die Standortverbundenheit unserer Schule.»

#8 Sarah Trachsel, Lernende WST

Gemeinsam lernen, gemeinsam weiterkommen

«Der Bildteil mit der Figur zwischen den beiden Bücherstapeln zeigt, dass wir hier an der WST viel und hart lernen. Die Erdkugel und die Diagramme stehen für Themenkreise wie Sprache, Weltoffenheit und Wirtschaft. Dass mir die Gemeinschaft mit den Mitschülern sehr wichtig ist, habe ich mit den vier Diskutierenden am runden Tisch dargestellt.»