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Bring you own device erfolgreich gestartet

Im August sind an der WST die zwei ersten Pilot-Klassen mit «Bring your own device» (BYOD) gestartet. Die Lernenden arbeiten im Unterricht somit erstmals mit ihren privaten Laptops, die Unterrichtssettings können so einfacher mit digitalen Inhalten angereichert werden

In allen Medien kann man aktuell lesen, dass die Digitalisierung – wenn nicht bereits geschehen – Einzug in unser Privat- und Geschäftsleben hält. Angesehene Fachpersonen leiten daraus einen Leitmedienwechsel an den Schulen ab. Die Volksschule versucht diesem Wandel mit der Einführung des «Lehrplans 21» gerecht zu werden. So besuchen sämtliche Schülerinnen und Schüler in den Zyklen zwei und drei neu das Modul «Medien und Informatik» Auch die Hochschulen (Uni, FH, PH) haben die Digitalisierung erkannt und bieten neue Lehrgänge an.

Das Mittelschul- und Berufsbildungsamt (MBA) hat in seiner ICT-Strategie für Schulen der Sekundarstufe 2 festgehalten, dass digitale Medien- und Methodenkompetenzen gefördert werden sollen. Mit der Einführung von «Bring your own device» (BYOD) verfolgt die Wirtschaftsschule Thun das Ziel, die heutigen Unterrichtssettings durch digitale Inhalte anzureichern. BYOD soll dabei als Erweiterung bzw. Ergänzung der bisherigen Unterrichtsdidaktik erachtet werden, bewährtes jedoch nicht ausschliessen.

Konkret verfolgt die Wirtschaftsschule Thun mit der Einführung von BYOD folgende Ziele:

  • Lern- und Austauschplattformen zur Erweiterung der multimedialen Kommunikations-, Kollaborations- und Publikationsmöglichkeiten;
  • Individualisierung des Unterrichts durch weiterführende Unterrichtsmaterialen und Unterrichtshilfsmittel;
  • Veranschaulichung von Lerninhalten durch geeignete Multimediainhalte;
  • Verbesserung der Medienkompetenz von Lehrpersonen und Lernenden;
  • Anreicherung der bisherigen Unterrichtsformen und Sozialformen durch die Erhöhung der Werkzeug- und Methodenvielfalt;
  • Motivationsförderung durch vielfältigen Medieneinsatz.

Im August 2019 sind zwei erste Pilot-Klassen mit BYOD gestartet. Die Lernenden arbeiten im Unterricht mit einem persönlichen Notebook. Als gemeinsame Lern- und Ausbildungsplattformen kommen dabei Microsoft Teams und OneNote zum Einsatz. Die Lehrpersonen stellen ihre Unterrichtsmaterialen und Unterrichtshilfsmittel elektronisch zur Verfügung und setzen zur Veranschaulichung multimediale Inhalte ein. Die Stimmung in den beiden Klassen ist gut und die Lernenden sind sichtlich motiviert, die Lernarrangement zu nutzen. In einer zweiten Phase, im August 2020, werden weitere Klassen mit BYOD starten.

Peter Lüthi, Lehrperson für IKA

 

Ansprechpartner

Peter Lüthi (LUP)
Lehrperson für IKA
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