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Wirtschaftsschule Thun

125 Jahre geballtes Wissen im kaufmännischen Bereich

Die Wirtschaftsschule Thun wurde 1894 gegründet und feiert 2019 ihr 125-Jahr-Jubiläum.

 

1893 beschloss der Schweizische Kaufmännische Verein an einer Delegiertenversammlung in Chur die Einführung kaufmännischer Lehrlingsprüfungen, um den Lernenden nebst dem Ausweis des Lehrgeschäfts auch ein Attest über die während der Berufslehre erworbenen Kenntnisse zu verschaffen. In diese Zeit fällt auch die Entstehung der Wirtschaftsschule Thun.

Der Anstoss zur Gründung kam von Mitgliedern der Sektion Bern, die bereits 1861 entstanden ist. Rudolf Studler schieb am 24. November 1894 an Fritz Amsler, Kassier der Spar- und Leihkasse Thun, sein Anliegen «in Thun eine Sektion des Schweizerischen Kaufmännischen Vereins zu gründen, die den ZWeck hätte, jungen Leuten zu spotbilligen Preisen Unterrichtskurse zu erteilen.»

Fritz Amsler fand bald einige Gesinnungsfreunde. Im Namen eines provisorischen Ausschusses wurde im Dezember 1894 ein Rundschreiben an alle Angehörigen des Kaufmanns- und Beamtenstandes versandt mit der Einladung, am Freitag, 14. Dezember, zu einer Aussprache über die Gründung eines kaufmännischen Vereins in Thun im Saale des Hotels «Weisses Kreuz» zu erscheinen. Bereits am 20. Dezember 1894 fan die Statutenberatung statt. Ziel war der Eintritt in den Zentralverband, der mit Schreiben vom 31. Dezember 1984 das neue Mitglied freudvoll begrüsste und ihm mindestens 50 Prozent der Auslagen für Lehrerhonorare in Aussicht stellte. 

Ein besonderes Anliegen des KV war stets die Pflege des Berufsnachwuchses. Bereits ein Jahr nach der Gründung des Vereins gab es in Thun eine Hospitantenabteilung, bestehend aus Lernenden. 

1894: Gründung kaufmännischer Verein in Thun

1895: Erste Unterrichtskurse in Thun

1910: Erste Schülerin am KV Thun

1921: Eröffnung Verkäuferinnenabteilung mit 7 Teilnehmerinnen

1944: Unterricht findet neu auf dem Schlossberg statt

1965: Schülerzahl steigt massiv an

1972: Anteil der Lehrtöchter erhöht sich auf 65%

1972: Umzug in die ehem. Gewerbeschule an der Mönchstrasse

1973: Anstellung des ersten Prorektors

1976: Einführung Turn- und Sportunterricht

1979: Einrichtung und Inbetriebnahme Sprachlabor

1983: Einführung EDV-Anlage für Administration und Schulung

1985/86: Einführung kaufmännische Berufsmittelschule (BMS)

1989: Umsiedlung Schule in ehemalige Fabrikgebäude der Gebr. Hoffmann AG

1989: Renovation und Neubauarbeiten am Schulhaus Mönchstrasse

1989: Gründung der Stiftung zur Förderung der Kaufmännischen Berufsschule

1990: Einweihung Lachenhalle als Dreifachturnhalle für Berufsschulen

1991: Inbetriebnahme des neuen Schulhauses Mönchstrasse

1992: Ersatz der letzten Schreibmaschinen durch PC-Zimmer

1994: Namenswechsel zu WirtschaftsSchule Thun

2017: Einweihnung Neubau Äussere Ringstrasse