DELF Diplôme d’Etudes de Langue Française – das staatliche Französischdiplom im Baukastensystem mit Schwergewicht auf der Kommunikation
Die in Module gegliederten DELF-Prüfungen entsprechen den Empfehlungen des Europarates. Die Prüfungen werden in über 150 Ländern abgenommen. Sie bringen den Kandidatinnen und Kandidaten auf verschiedenen Sprachebenen Leistungsnachweise ein, die in der Praxis sehr geschätzt sind.
Innerhalb einer Stufe können die Prüfungsteile je nach Wunsch der Kandidatinnen und Kandidaten einzeln oder gleichzeitig abgelegt werden.
Das DELF ist praxisorientiert. Für jede Einheit werden Sprachkenntnisse und -fertigkeiten geprüft, die sowohl im privaten wie auch im beruflichen Bereich verwendet werden können.
Das DELF überprüft und bescheinigt den Gebrauch der französischen Sprache in vielfältigen realistischen Situationen des alltäglichen Lebens. Die einzelnen Prüfungsaufgaben evaluieren die kommunikativen Kompetenzen sowohl im mündlichen als auch im schriftlichen Sprachgebrauch.
Das DELF besteht aus den Niveaustufen A1 und A2 (allgemeine Sprachanwendung) und B1 und B2 (selbständige Sprachanwendung):
DELF A1: Einfache Interaktion: Beschreibungen von Personen, Orten und Sachen
DELF A2: Soz. Beziehungen, Umgangsformen, Beruf, Freizeit, Alltagssituationen
DELF B1: Längere Interaktion: Meinungen vertreten, Argumentation entwickeln
DELF B2: Effizienz der Argumentation, Angemessenheit des Vokabulars
Französischlernende, die die DELF-Prüfungen erfolgreich absolviert haben, können das DALF ablegen, das ausländischen Studierenden den Zugang zu den französischen Universitäten ohne Sprachtest erlaubt.
Die Schlussdiplome werden vom französischen Erziehungsministerium verliehen.
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