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Rechte und Pflichten

Allgemeines

Gegenseitiger Respekt ist eine wesentliche Grundlage für eine erfolgreiche Ausbildung. Lehrkräfte und Lernende haben ein gemeinsames Ziel: ein erfolgreiches Qualifikationsverfahren.

Lernende sind nicht einfach Konsumenten des Unterrichts, sie sind vielmehr Mitproduzenten und tragen Mitverantwortung im Unterricht. Zu diesem Zweck müssen sie wissen, was sie mitverantworten und welche Rechte und Pflichten sich daraus ergeben.

Rechte

  • Sie haben ein Anrecht darauf, dass die Lehrkräfte in allen Fächern zu Beginn des Semesters Teilziele mit Stoffplan/Semesterplan und Probenplan bekannt geben.
  • Sie haben ein Recht auf kontinuierliche Messung der Qualität.
    Fachwissen: Mindestanzahl von Proben
    Unterricht: Schüler-Feedback und Bekanntgabe der Ergebnisse sowie allfällige Massnahmen durch die Fachlehrkräfte (in der Regel einmal pro Jahr)
    Schule: Befragung mittels standardisiertem Fragebogen durch die Schulleitung (in der Regel einmal während der Ausbildung)
  • Sie erhalten rechtzeitig durch ihre Klassen- oder Fachlehrkraft sämtliche relevanten Informationen zum Unterricht, zu den Abschlussprüfungen und zu den Schulanlässen.
  • Sie dürfen bei ungenügenden Leistungen und/oder anderen schulischen Schwierigkeiten Gespräche mit der Fachlehrkraft, der Klassenlehrkraft, der Schulleitung und/oder den Ausbildungsverantwortlichen im Lehrbetrieb veranlassen.
  • Als Lernende dürfen Sie F1, den unabhängigen Beratungsdienst, für Unterstützung bei Problemen in der Berufsfachschule, im Lehrbetrieb oder im Privatleben in Anspruch nehmen.
  • Sie dürfen schriftliche Verbesserungsvorschläge auf dem dafür vorgesehenen Formular einreichen.
  • Die Abteilungsleitungen unterstützen Sie bei der Wahrung Ihrer Rechte.

Pflichten

Unterrichtsvorbereitung/-organisation

  • Sie erscheinen pünktlich zum Unterricht.
  • Sie halten Ihr Unterrichtsmaterial zu Beginn des Unterrichts bereit.
  • Sie arbeiten im Unterricht aktiv mit.
  • Sie erledigen Ihre Hausaufgaben und halten vereinbarte Termine ein.
  • Sie halten die Absenzenordnung ein.
  • Sie benutzen während des Unterrichts keine Mobiltelefone oder der Unterhaltung dienende elektronischen Geräte.
  • Sie konsumieren vor oder während dem Unterricht weder Drogen noch Alkohol. Beides verträgt sich nicht mit dem Lernen an der WST.

Soziales

  • Sie sprechen während des Unterrichts Hochdeutsch respektive die entsprechende Fremdsprache.
  • In den unterschiedlichen Lernsituationen wird gegenseitig Rücksicht genommen.
  • Sie halten die Haus- und Zimmerordnung ein.
  • Sie geben ein Feedback zum Unterricht ab, welches auch eine Selbstevaluation beinhaltet.
  • Sie fragen die Lehrkräfte um Hilfestellungen (Holschuld).

Umgangsformen

Zu einer guten Bildung gehören Anstand und Benehmen ebenso wie Wissen und Können. Eine erfolgreiche Ausbildung braucht akzeptierte Spielregeln des Miteinanders und deren konsequente Einhaltung.

Benehmen und Respekt

Wir sind überzeugt, dass das Miteinander an unserer Schule nur dann funktioniert, wenn es von Respekt, Toleranz, Hilfsbereitschaft, Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit, Engagement, Rücksichtnahme und Fairness geprägt ist.

  • Sie entwickeln Verständnis für die Gefühle, Meinungen, Bedürfnisse und Rechte der anderen.
  • Sie erkennen, dass die eigene Sichtweise nicht die einzig mögliche ist.
  • Sie verstehen, dass im Umgang mit Mitlernenden Einfühlungsvermögen und Rücksichtnahme wichtig sind. Dazu gehören auch die Regeln der Kommunikation.
  • Sie verhalten sich gegenüber anderen so, wie Sie gerne behandelt werden möchten.
  • Sie erkennen, dass Regeln für das Zusammenleben in einer Gemeinschaft unerlässlich sind.

Bekleidung

Wir verlangen von unseren Lernenden angemessene Bekleidung.

Hygiene

Körperpflege und saubere Kleider sind für eine angenehme Atmosphäre im Klassenzimmer unerlässlich.

Sprachkultur

Mit Freundlichkeit und Höflichkeit zeigen wir, dass wir unsere Mitmenschen achten und respektieren. Dazu gehören das gegenseitige Grüssen und der Verzicht auf Kraftausdrücke und Fäkalsprache.

Proben und Noten

  • Sie koordinieren die Anzahl Proben pro Woche aufgrund der Probenpläne, indem Sie zu Beginn des Semesters Rücksprache mit den Lehrkräften nehmen.
  • Sie verwalten Ihre eigenen Noten.
  • Sie bewahren Proben/Noten bis zum Semesterende auf (Beweispflicht erbrachter Leistungen).

Weitere Regeln

Im Weiteren gelten die zusätzlichen individuellen Vereinbarungen mit den einzelnen Fachlehrkräften.

Mögliche Sanktionen bei Nichteinhalten der Regeln

  • persönliches Gespräch mit den Lernenden
  • Information des Lehrbetriebs / der Schulleitung
  • Bemerkungen zum Verhalten im Zeugnis
  • schriftlicher Verweis
  • Ausschluss vom Unterricht
  • Antrag auf Auflösung des Lehrverhältnisses

 

 

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