B-, E- und M-Profil
Im Laufe der drei Jahre werden in der Berufsfachschule in allen Profilen sogenannte Ausbildungseinheiten absolviert. Darin bearbeiten die Lernenden während 10 bis 30 Lektionen fächerübergreifende Themen. Die Ausbildungseinheiten fördern das selbstständige Lernen und sind handlungsorientiert. Ein besonderes Augenmerk richten wir auf real erlebte Sozial- und Methodenkompetenz.
B-Profil 3 AE
E-Profil 2 AE
M-Profil 2 AE
Der Durchschnitt der Ausbildungseinheiten fliesst als Fach- bzw. Positionsnote in das Qualifikationsverfahren ein. Die entsprechenden schulischen Veranstaltungen sind somit obligatorisch.
Die erste Ausbildungseinheit findet im ersten Lehrjahr statt und wird als Projekt von den Fachbereichen Information/Kommunikation/Administration (IKA) sowie Turnen und Sport betreut. Die Lernenden erhalten den Auftrag, klassenweise einen zweitägigen Sportanlass zu organisieren und durchzuführen.
Mit diesem Auftrag wird eine Vielzahl von Leistungszielen aus den beteiligten Fachbereichen abgedeckt, u. a. Projektmanagement, Korrespondenz, Präsentation, aber auch Einhalten von Spielregeln und Teambildung.
Zudem werden in grossem Masse Methoden- und Sozialkompetenzen gefordert und gefördert.
Die Benotung der Ausbildungseinheit konzentriert sich auf eindeutig überprüfbare Sachkompetenzen. Es sind sowohl gruppenbezogene als auch individuelle Noten (Einzelarbeit, z. B. Schlusstest) möglich.
Die zweite Ausbildungseinheit im B-Profil findet im zweiten Lehrjahr statt. Das Projekt wird von den Fachbereichen Wirtschaft und Gesellschft und Fremdsprache (entweder Französisch oder Englisch) umgesetzt.
Die zweite respektive dritte Ausbildungseinheit findet im zweiten Lehrjahr E-Profil respektive im dritten Lehrjahr B-Profil statt. Das Projekt wird von den Fachbereichen Wirtschaft und Gesellschaft und Deutsch betreut.
Die zweite Ausbildungseinheit im M-Profil entspricht der Facharbeit Geschichte, die im 2. Lehrjahr erarbeitet wird.
