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Büroassistentin EBA/Büroassistent EBA

Grundbildung, Dauer 2 Jahre

Die WirtschaftsSchule führt seit 2008 für Lernende mit einem lernschwächeren Leistungsprofil eine Klasse Büroassistentinnen und Büroassistenten pro Lehrjahr.

Das Berufsattest EBA «eidgenössisches Berufsattest» ist das fehlende Glied in der Abstufung B-/E-Profil (kaufmännische Grundbildung) und M-Profil (Berufsmaturität) und ist etwa vergleichbar mit dem Niveau der ehemaligen Bürolehre.

Die seit dem 1. Januar 2008 geltende Verordnung und der Bildungsplan für die neue zweijährige Ausbildung zur Büroassistentin und zum Büroassistenten bilden die theoretischen Grundlagen der Ausbildung.

Büroassistentinnen und Büroassistenten erledigen mehrheitlich einfache und standardisierte administrative Tätigkeiten im Büro. Die Grundbildung mit Eidgenössischem Berufsattestabschluss (EBA) ist auf eine praktische Ausbildung mit geringeren schulischen Anforderungen ausgerichtet. Ein wesentlicher Unterschied im Vergleich zur praktischen Ausbildung der B- und E-Profile besteht darin, dass die Büroassistentinnen und -assistenten keine Arbeits- und Lernsituationen (ALS) und Prozesseinheiten (PE) erarbeiten. Eine enge Zusammenarbeit der drei Lehrorte (Lehrbetrieb, überbetriebliche Kurse und Schule) unterstützt die Jugendlichen in ihrer Ausbildung.

Die Ausbildung dauert zwei Jahre. Die Jugendlichen besuchen die Berufsfachschule nur im 1. Semester während 1 ½ Tage, für die restliche Lehrzeit beschränkt sich ihre schulische Bildung auf einen Tag. Dementsprechend arbeiten sie zuerst 3 ½ Tage und danach 4 Tage im Betrieb.
In der Schule werden sie in den Fächern Deutsch, Wirtschaft und Gesellschaft sowie Information/Kommunikation/Administration unterrichtet. Hinzu kommt der obligatorische Sportunterricht. Für die leistungsstärkeren Lernenden, die evtl. nach der zweijährigen Lehre in das 2. Lehrjahr B-Profil übertreten wollen, werden zusätzlich zwei Freikurse in einer Fremdsprache (Französisch oder Englisch) resp. in Wirtschaft und Gesellschaft angeboten. Die Freikurse beginnen im 2. Semester und finden an der Wirtschafts- und Kaderschule (WKS) in Bern statt.

Zur Ausbildung gehört auch die fachkundige individuelle Begleitung (FiB). Die Lernenden werden in der Schule durch eine ausgebildete Lehrkraft beraten, begleitet und gefördert.

Die Ausbildung schliesst nach zwei Jahren mit einer betrieblichen Auswertung (Kompetenzennachweis im Lehrbetrieb, Kompetenzennachweis im überbetrieblichen Kurs und Qualifikationsgespräch) ab, die mit «erfüllt» oder «nicht erfüllt» bewertet wird. Schulisch werden drei Prüfungen in den Fächern Deutsch, Wirtschaft und Gesellschaft und Information/Kommunikation/Administration abgelegt. Der Durchschnitt der drei Fachprüfungen muss genügend sein und ist die erste Abschlussnote. Die zwei weiteren Abschlussnoten sind zum einen der Durchschnitt aller erarbeiteten Erfahrungsnoten und zum anderen die Note aus einer fächerübergreifenden (selbstständigen) Arbeit.

 

 

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